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Ufo22 Ger-110

 

Dr. Hanns Lohner

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Bericht vom Ufo22-Cup - 17.-19.5.2007, Tutzing

Leider waren nur 4 Teams zur ersten UFO22-Klassenregatta am Starnberger See angetreten. Das tat der Spannung jedoch keinen Abbruch. Die Veranstaltung fand zusammen mit dem Melges- und Trias-Pokal statt und wurde von VW gesponsert. So konnte man sich die Zeit während des Wartens auf Wind mit Probefahrten im neuen 10 Zylinder-Tuareg vertreiben. Und wenn man dann noch rückwärts einen Bootsanhänger durch einen Parcour chauffieren konnte, winkte eine Einladung nach Wolfsburg. Aber gesegelt wurde auch.
Am Himmelfahrtstag war es bei Schnürlregen eisig kalt. Bei ca. 2 Beaufort konnte eine lange Wettfahrt gesegelt werden. Wir UFOs starteten in der zweiten Startgruppe nach den Melges mit angenehm viel Platz auf der Linie. Das „Feld“ teilte sich schnell. Die Gastgeber vom DTYC – GER 087 Robert Huber mit Bodo Weissmann und Andreas Linke und ITA 075 Christian Gabriel mit Michael Christoph und Lukas Tanner – zeigten sich großzügig und ließen die Gäste vom Simssee unbehelligt ziehen. ITA 105 Richard Buckecker mit Claudia Düll-Buchecker und Franz Kreupl und GER 110 Hanns Lohner mit Sigi Milkreiter und Norbert Weidlich machten den Tagessieg mit zwischenzeitlich wechselnder Führung unter sich aus, wobei die GER 110 am Ende die Nase vorn hatte. Dabei wurde auch das Feld der 5 Minuten früher gestarteten Melges 24 von hinten aufgerollt, was das Geschwindigkeitspotential der UFO22 bei diesen Windbedingungen nochmals unterstreicht. Durchgefroren und nass gab es dann an Land erstmal ein Chili con carne, was mit einem guten Bier die Lebensgeister wieder weckte.
Am nächsten Tag dann strahlender Sonnenschein, aber sehr inkonstanter Wind, den die UFOs zunächst noch für ein paar Trainingsschläge nutzten. Am Nachmittag konnte dann doch noch eine Wettfahrt bei reellen Bedingungen gesegelt werden. Wieder beharkten sich ITA 105 und GER 110 in bester Match Race-Manier, dicht verfolgt von ITA 075. Die Entscheidung fiel erst auf der Zielkreuz, als ITA 105 nach einem Bojen-„Getümmel“ einen Strafkringel drehte und so GER 110 erneut als Erste die Linie kreuzte. Abends gab`s dann im DTYC ein tolles Essen, so dass die ersten 2 Wettfahrttage trotz des mäßigen Windes sehr gelungen waren.
Am Samstag regte sich dann kein Lüftchen mehr, der See lag da wie flüssiges Blei, so dass keine weitere Wettfahrt mehr gestartet werden konnte. Das Endergebnis lautete somit GER 110 vor ITA 105, ITA 075 und GER 087.
Insgesamt von den Rahmenbedingungen eine super Veranstaltung, wobei wir im nächsten Jahr auf etwas mehr Wind und vor allem mehr UFOs hoffen – wir kommen auf jeden Fall wieder! Dank nochmals an den Deutschen Touring Yacht-Club und Robert Huber, dass er die UFO22 in eine so hochkarätige Serie aufgenommen hat, für die sich sicher auch eine weitere Anfahrt lohnt.
Übrigens starteten alle UFOs noch bei der am Sonntag ausgetragenen Langstreckenregatta des DTYC, wo sie sich bei schönem Ostwind gegenüber weit größeren Schiffen hervorragend geschlagen haben und somit eine tolle Werbung für unsere Klasse gemacht haben.
Hanns Lohner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

letzte Aktualisierung dieser Seite: 14.07.2009