Christian Gabriel
Monika Berger
u.a.


Mehr Videos
| von | bis | Veranstaltung | Revier |
| 14.02. | 15.02. | Training | Sarnico / Lago d'Iseo |
| 01.03. | 02.03. | 3. Winterregatta | Sarnico / Lago d'Iseo |
| 08.03. | 09.03. | 4. Winterregatta | Sarnico / Lago d'Iseo |
| 28.03. | 29.03. | 1. Etappe EuroCup | Saló / Lago di Garda |
| 04.04. | 05.04. | Sportboat-Cup | Kreuzlingen / Bodensee |
| 25.04. | 26.04. | Ufo Training | Tutzing / Starnberger See |
| 22.05. | 24.05. | Attersee Cup (NAC) | Seewalchen / Attersee |
| 30.05. | 30.05. | No Limit | Starnberger See |
| 06.06. | 06.06. | KreuzerCup | Starnberger See |
| 11.06. | 11.06. | Kustermann BYC | Starnberger See |
| 12.06. | 14.06. | Ufo22 Cup | Tutzing / Starnberger See |
| 20.06. | 20.06. | DayRace | Seeshaupt / Starnberger See |
| 27.06. | 27.06. | Rundum SGM | Starnberger See |
| 04.07. | 04.07. | Possenhofener Langstrecke YCP | Starnberger See |
| 25.07.. | 25.07. | Seeshaupter Sommerpreis | Seeshaupt / Starnberger See |
| 01.08. | 01.08. | DTYC Langstrecke | Tutzing / Starnberger See |
| 15.08. | 15.08. | Feldafinger Langstrecke | Starnberger See |
| 29.08. | 29.08. | St. Heinrich Cup | Starnberger See |
| 05.09. | 05.09. | Jacobi Langstrecke | Starnberger See |
| 12.09. | 12.09. | Rudi Öhring Cup | Starnberger See |
| 19.09. | 19.09. | Senkblei | Starnberger See |
| 26.09. | 26.09. | Victory Cup | Starnberger See |
| 27.09. | 27.09. | MRSV Langstrecke | Starnberger See |
| 03.10. | 03.10. | Pionierpaddel | Starnberger See |
| 02.10. | 04.10. | Ufo22 Euro | Ravenna / Adria |
| X.10. | X.10. | Ufo d'autunno |
Torri d.B. / Lago di Garda |
| 17.10. | 18.10. | 1. Winterregatta | Sarnico / Lago d'Iseo |
| 07.11. | 08.11. | 2. Winterregatta | Sarnico / Lago d'Iseo |
| 27.02.10. | 28.02.10. | 3. Winterregatta | Sarnico / Lago d'Iseo |
| 06.03.10 | 07.03.10 | 4. Winterregatta | Sarnico / Lago d'Iseo |
Änderungen vorbehalten. Wird laufend aktualisiert.
Die italienische Meisterschaft gabs diesmal im Oktober am Meer in Rosignano
Solvay. Eine äußerst schöne und gepflegte Marina mit vielen
großen Schiffen aller Art half am Donnerstag und Freitag über
den Libeccio - Sturm aus Südwest - hinweg. Am Donnerstag fiel das Training
und am Freitag, 03.10., fielen auch die Wettfahrten aus, stattdessen bewunderten
wir die riesigen Brecher und die Gischt, die weit über die Hafenmauer
flogen :-(
Die Klasse nutzte die Zeit, um technische und personelle Veränderungen
zu diskutieren.
Am Samstag ließ der Wind nach und es wurden ab Mittag 3 Wettfahrten
bei 15 - 18kn und mehr als 3m Welle gefahren. Diverse grüne Gesichter,
gefütterte Fische in Lee und nicht ganz fitte Mannschaften bei dicht
aufeinanderfolgenden Starts waren die Folge.
Wir haben uns trotz der ungewohnten Bedingungen wacker geschlagen: richtige
Seite gewählt, keine Baustellen, keine Schäden, keine Dns, Dnf
o.ä.. Nach der Eingewöhnung und dem ersten verkorksten Start haben
wir dann auch zugelegt: 19, 14, 11. Das Surfen mit dem Gennaker die Wellen
hoch und wieder herunter, war dann auch jedesmal herzerfrischend.
Der Abend war dann ganz der Regeneration von Magen und Kopf gewidmet.
Am Sonntag gabs weniger Wind, aber nur wenig kleinere Wellen. Die erste
Wettfahrt wurde wegen Flaute und 90°-Dreher an der ersten Leetonne abgeschossen
und jeder hatte dann 2 Stunden Zeit, sich dem Sonnenschein, den sommerlichen
Temperaturen, dem türkisblauen Wasser - und den Wellen - hinzugeben.
Nach dem Wiedereinsetzen des Windes mit ca. 5-8kn kam dann auch noch eine
Wettfahrt zustande, die jedoch das ganze Feld ziemlich durcheinander wirbelte.
Platz 10 sicherte uns den 14. gesamt von 20 Ufos.
Für uns als deutsche Schwachwinddrifter und Flachwassersegler war es
eine Herausforderung, aber machbar. Und es gab - wie immer - noch Potential
(ein 10. gesamt wäre auch drin gewesen).
Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Ufo mit ihrer relativ kurzen Wasserlinie
in diesen Wellen gut zu steuern und zu handeln ist.
Nach einer völlig problemlosen Kontaktaufnahme mit Pablo Soldano von
UllmanGZ by Zuccoli
(auf englisch und per Mail), erhielt ich meine neuen Tücher inkl. Druck
zum vereinbarten Zeitpunkt, vollständig mit Segeltaschen, Windfädchen,
richtig abgelängten Latten (in eigenen Taschen!), gewünschtem
Fenster im Gennaker sowie Vermessung. Die Qualität, aber vorallem die
Form der Segel ist überwältigend: absolut flach, mit markantem
Profil und die Vermessungsvorschriften voll ausgeschöpft. Nach den
ersten Schlägen - unglücklicherweise gleich während der italienischen
Meisterschaft - stieg die Begeisterung nach veränderten Riggtrimms,
anderer Art der Fockhalsbefestigung und neuen Markierungen.
Die Kontrollierbarkeit des Schiffchens ist deutlich besser, das Beschleunigen
nach einer Wende eine große Freude und ein Ritt mit Gennaker auf einem
zu spitzen Kurs ein leichtes Spiel. Sich urplötzlich und unerwartet
unter den ersten 7 auf der Kreuz zu befinden und Höhe sowie Geschwindigkeit
mitzugehen, Raumschots tiefer als die Meisten fahren zu können, ist
auch eine tolle Erfahrung.
Worte des Vermessers: "Noch 1mm mehr Vorliekslänge und der Genacker
hätte nicht mehr in die Vermessung gepaßt!".
Professionelles Geschäftsgebaren, außerordentlich gute Kommunikation, große Kenntnis des Handwerks sowie des Ufo-Riggs, tolle Tücher, fairer Preis: absolut empfehlenswert.

Nach dem Ufo22-Cup fand am nächsten Sonntag die Langstreckenregatta
in Tutzing statt. Dabei war eine Strecke von ca. 45 km - sprich einmal den
Starnberger See von der Mitte (Tutzing) nach Süd (Seeshaupt), ganz
nach Norden (Starnberg) und wieder nach Tutzing - zu bewältigen. Der
harte Kern, bestehend aus den 4 Ufos, die auch beim Ufo22-Cup die Tage vorher
segelten, waren hier mit von der Partie.
Der Start fand, wie angekündigt, pünktlich 09:00 bei fast Null-Wind
statt. Aber es reichte meistens trotzdem, den Genacker zum Stehen zu bringen
und sich aus dem Starterfeld mit 37 Schiffen und dem "Loch" der
Tutzinger Bucht zu lavieren. Die Ufos waren trotz diverser Abdeckungen durch
40'er Schären, 45'er Nationaler und anderen "Dunkelmachern"
vom Beginn an mit vorn. Nur Richard und Claudia wurden vom "Monsterloch"
verschluckt. Nach 2 Stunden setzte eine reguläre Strömung aus
N/NO ein und brachte das erste Päckchen des Feldes, inklusive 3 Ufos,
um die Süd-Tonne.
Die Wettfahrtleitung machte von der Option der Bahnverkürzung auf halber
Strecke keinen Gebrauch und so wurde die ganze Kreuz bei ca. 3 Bft. bis
Starnberg gesegelt. Auch der platte Gang nach Tutzing war wieder anspruchsvoll.
Es war stellenweise ein Pokerspiel, die richtige Taktik für einen "richtigen"
Kurs zu finden.
Aber die 3 Ufos waren immer mit vorn und gingen nach fünfeinhalb Stunden
im 3-Minuten-Abstand durchs Ziel.
Damit stellten sich sowohl die Leichtwindeigenschaften als auch das Potential
bei 3-Mann-auf-der-Kante-Bedingungen, beeindruckend dar.
In der Gesamtwertung bei 37 gestarteten Schiffen lagen die Ufos auf den
Plätzen
3: GER110
5: GER087
7: ITA075
14: ITA105
Das ist eine sehr gute, präsentierbare Leistung der Klasse!
Die Kombination aus Ufo22-Cup und anschließender Langstreckenregatta
hat das Potential für eine regelmäßige Wiederholung. Wir
hoffen auf zahlreichere Teilnahme im nächsten Jahr!
CG.
